Breslauer Bombe, „Liegnitzer Bombe“ genannt…
Echte Koestlichkeit aus Breslau! Die Breslauer Bombe, auch bekannt als Liegnitzer Bombe, ist eine regionale Spezialität aus Niederschlesien und Teil des lokalen kulinarischen Erbes. Sie wird nach einem über 100 Jahre alten Rezept hergestellt.
Dieses etwa 10 cm hohe, kugelförmige Gebäck besteht aus einem zarten, würzigen Honigteig mit einer Füllung aus gehackten Nüssen, Mandeln und Marzipan, verfeinert mit Orangen- und Zitronenschale und überzogen mit Aprikosenmarmelade und Zartbitterschokolade.
Die kugelförmige „Liegnitzer Bombe“ stammt aus Niederschlesien, genauer gesagt aus Legnica, und entstand im 19. Jahrhundert. Historischen Aufzeichnungen zufolge wurde das Rezept um 1853 von dem Legnicaer Konditor Eduard Müller entwickelt. Die Köstlichkeit verbreitete sich schnell in den Breslauer Cafés und erfreute sich großer Beliebtheit bei den Breslauer Bürgern. In der Zwischenkriegszeit war die Breslauer Bombe ein begehrtes Luxusgut, erhältlich in Konditoreien und Cafés, vorwiegend zum Mitnehmen oder als Geschenk, elegant verpackt. Viele Jahre geriet sie in Vergessenheit … Sie verließ Breslau zusammen mit seinen ehemaligen Bewohnern.
Heute wieder erhältlich! Wunderschön verpackt in feinem Pergamentpapier und einer Schachtel mit der Geschichte ihrer Entstehung, lockt sie mit ihrem Aussehen, ihrer Größe und ihrem Duft viele Touristen in Breslau.
Und was erzählt die Legende der Liegnitzer Bombe? Die bekannteste Version berichtet von den Brüdern Hermann und Eduard Müller, renommierten Konditoren aus Legnica. Sie backten diesen reichhaltig gefüllten Lebkuchen eigens für die damalige Zeit zu Ehren von Kaiser Wilhelm I., der die Stadt 1875 zu Militärmanövern besuchte. Der Name „Bombe“ und die Form des Gebäcks spielten auf den preußischen Militarismus und den Sieg im Krieg gegen Frankreich (1871) an. Überzogen mit glänzender dunkler Schokolade und gefüllt mit einer „explosiven“ Mischung aus Trockenfrüchten (Marzipan, Nüssen, kandierten Früchten), symbolisierte der Lebkuchen ein panzerbrechendes Geschoss – ein kulinarisches Symbol preußischer Stärke, eine Idee, die übrigens dem Kaiser selbst sehr gefiel.
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